Die Rechnung, die Ihnen sonst niemand zeigt
Das Mindestbudget, ab dem Ihre Zahlen etwas bedeuten.
Google schreibt kein Mindestbudget vor – Sie können mit wenigen Euro am Tag starten. Die sinnvolle Untergrenze ergibt sich aus Ihrer eigenen Arithmetik: Sie brauchen pro Monat genug Anfragen, damit ein zufällig guter oder schlechter Monat Ihre Entscheidungen nicht umdreht.
Die Rechnung braucht drei Zahlen, und alle drei liegen bei Ihnen:
- Ihr Klickpreis. Im Konto: Kosten geteilt durch Klicks, über die letzten 90 Tage. Noch kein Konto? Der Keyword-Planer prognostiziert für Ihre Begriffe und Ihre Region.
- Ihre Conversion-Rate. Anfragen geteilt durch Klicks auf der Seite, auf die die Anzeige zeigt – die einzige der drei Zahlen, die Sie selbst verändern können.
- Die Anfragen, die Sie monatlich brauchen, um über Erfolg oder Misserfolg urteilen zu können.
Daraus folgen zwei Formeln – mehr braucht es nicht:
Die zwei Formeln
- Kosten pro Anfrage = Klickpreis ÷ Conversion-Rate
- Monatsbudget = Kosten pro Anfrage × Anfragen pro Monat
Rechnen wir es durch. Die Eingangswerte unten sind frei gewählte Annahmen – kein Marktwert, keine Prognose und nicht das, was Sie bei sich erwarten sollten.
Umgekehrt gerechnet, und so wird sie meistens gebraucht: Anfragen pro Monat = Budget ÷ Kosten pro Anfrage. Mit denselben Annahmen kauft ein Budget von 500 € zehn Anfragen, nicht fünfzig – und das entscheidet, ob Sie anfangen sollten.
Warum rund 20 bis 30 Anfragen im Monat die eigentliche Schwelle sind
Nicht weil eine Studie das sagt, sondern weil darunter die Schwankung größer wird als der Effekt, den Sie messen wollen. Bei fünf Anfragen pro Monat verschiebt eine einzige Ihre Kosten pro Anfrage um Dutzende Prozent – jede Entscheidung auf dieser Basis ist ein Münzwurf mit Rechnung.
Dasselbe gilt für Googles automatisierte Gebotsstrategien: Sie lernen aus Conversions und optimieren bei zu wenigen dauerhaft auf dünner Basis. Der Ausweg bei kleinem Budget ist nicht, trotzdem zu starten, sondern den Suchraum zu verengen – weniger Begriffe, engere Region, eine Zielseite genau zum gesuchten Angebot.
Fehlt die Conversion-Rate, weil es keine passende Zielseite gibt, ist das die eigentliche Baustelle. Wie wir Zielseiten kalkulieren, steht im Website-Kostenrechner; ob eine bestehende Seite reicht, klärt die Conversion-Optimierung.
Unsicher, auf welcher Seite dieser Schwelle Sie stehen? Wir rechnen es im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch.