Was kostet Conversion-Optimierung?
Bei Resultstars kostet das Conversion-Audit 990 € einmalig, die laufende Betreuung ab 1.290 € im Monat und das Experimentier-Programm mit echten A/B-Tests 2.900 € im Monat. Alles monatlich kündbar, ohne Setup-Gebühr. Das Audit wird vollständig auf den ersten Monat angerechnet, wenn Sie danach eine Betreuung buchen.
| Leistung | Preis | Abrechnung | Sinnvoll, wenn |
|---|---|---|---|
| Conversion-Audit | 990 € | einmalig | Sie zuerst wissen wollen, wo die Verluste sitzen und ob Testen bei Ihnen überhaupt geht. |
| Optimierung (expertengeführt) | ab 1.290 € | pro Monat | Ihr Traffic für saubere Tests nicht reicht, die Seite aber Umsatz trägt. |
| Experimentier-Programm | 2.900 € | pro Monat | Sie rund 100.000 Besucher oder 1.000 Conversions im Monat erreichen. |
| Betrieb der Seite | 39 € | pro Monat | Hosting, SSL, Backups, Wartung und kleine Änderungen aus einer Hand laufen sollen. |
Alle Preise netto zzgl. USt. Nicht enthalten sind Werbebudget, Tool-Lizenzen (ein Session-Recording-Tool kostet je nach Traffic zusätzlich) und ein kompletter Neubau der Seite — der läuft über Webdesign ab 990 €. Schweizer Kunden rechnen wir in CHF ab.
Warum kaum eine deutsche CRO-Agentur einen Preis nennt
Weil der Preis von einer Frage abhängt, die unangenehm zu beantworten ist: ob beim Kunden überhaupt gemessen werden kann. Wer das offenlegt, verliert einen Teil seiner Anfragen — nämlich genau die, denen man kein Testprogramm verkaufen sollte.
Das ist keine Vermutung. Wir haben im Oktober 2026 zwölf deutschsprachige Seiten zu „conversion optimierung kosten“ und „cro agentur kosten“ durchgesehen: Sieben nennen keine einzige Zahl, darunter zwei, die das Wort „Kosten“ im eigenen Titel tragen. Der Beitrag „Wann lohnt sich eine Conversion-Optimierung-Agentur? Ablauf & Kosten“ auf elkeon.de (8. Juli 2026) zählt Leistungsarten auf und schreibt, die Kosten hingen stark vom Umfang ab — einen Betrag, eine Spanne oder einen Stundensatz nennt er nicht. Auf den Conversion-Seiten von davidkeiser.de steht ebenfalls kein Preis, nur die Einladung zum Erstgespräch.
Unredlich ist das nicht — es hängt wirklich vom Umfang ab. Es verschiebt aber die Last der Einschätzung auf Sie, und zwar erst in einem Gespräch, in dem Sie schon Zeit investiert haben.
Der Kern
Ein CRO-Angebot ohne Preis ist meistens ein Angebot ohne Eignungsprüfung. Wer vorher ausrechnet, ob Testen bei Ihnen möglich ist, kann auch sagen, was beide Antworten kosten.
Die Rechnung vor dem Preis: reicht Ihr Traffic?
Ein A/B-Test braucht bei 2 % Conversion-Rate und einem gesuchten Uplift von 10 % rund 78.000 Besucher pro Variante — also gut 156.000 für einen einzigen Test. Das sind etwa 1.560 Conversions pro Variante. Wer das im Monat nicht aufbringt, kauft mit einem Testprogramm keine Messung, sondern Wartezeit.
Das ist keine Meinung, sondern Arithmetik. Hier ist sie, Schritt für Schritt.
Die Annahmen. Ausgangs-Conversion-Rate p = 2 %. Gesuchter relativer Uplift u = 10 %, die Seite soll also von 2 % auf 2,2 % gehen. Konfidenzniveau 95 %, Teststärke 80 % — die Werte, unter denen man kein Ergebnis mehr vertreten kann.
Die Formel. Ronny Kohavi, der die Experimentierplattform bei Microsoft und Bing gebaut hat, gibt für genau diese Standardwerte die Faustformel n = 16 · σ² / δ² an — Stichprobe pro Variante gleich sechzehn mal Varianz geteilt durch das Quadrat des Effekts.
Einsetzen. Bei einer Ja-oder-Nein-Conversion ist die Varianz σ² = p · (1 − p) = 0,02 · 0,98 = 0,0196. Der absolute Effekt ist δ = p · u = 0,02 · 0,10 = 0,002. Also n = 16 · 0,0196 / 0,002² = 0,3136 / 0,000004 = 78.400 Besucher pro Variante.
Gegenprobe und Umrechnung. Evan Millers Sample-Size-Rechner, der die exakte Normalapproximation statt einer Faustformel verwendet, kommt für dieselben Annahmen auf 78.039 — eine Abweichung unter einem halben Prozent. Zwei Varianten ergeben rund 156.000 Besucher pro Test; in Conversions gerechnet etwa 1.560 pro Variante und gut 3.100 pro Test.
Der unangenehme Teil steckt im Quadrat im Nenner: Halbieren Sie den gesuchten Effekt, vervierfacht sich die Stichprobe. Wie groß der Effekt sein wird, wissen Sie vorher nie — Sie müssen also für den kleinen Fall planen.
| Gesuchter Uplift | Besucher pro Variante | Conversions pro Variante | Besucher pro Test | Dauer bei 5.000 Besuchen/Monat |
|---|---|---|---|---|
| 5 % | 309.928 | 6.199 | 619.856 | 124 Monate |
| 10 % | 78.039 | 1.561 | 156.078 | 31 Monate |
| 20 % | 19.784 | 396 | 39.568 | 8 Monate |
| 50 % | 3.292 | 66 | 6.585 | 1,3 Monate |
Besucherzahlen aus Evan Millers Sample-Size-Rechner, Baseline 2 %, 95 % Konfidenz, 80 % Power; Conversions daraus mit der Baseline multipliziert. Die Conversion-Schwelle ist fast unabhängig von Ihrer Ausgangsrate: 16 · (1 − p) / u² ergibt bei 2 % Baseline rund 1.570 Conversions, bei 10 % rund 1.440. Wenig Traffic lässt sich also nicht durch eine gute Conversion-Rate ausgleichen.
Dieselbe Rechnung von der anderen Seite: Was bedeuten 156.000 nötige Besucher bei Ihrem Traffic? Angenommen, Sie suchen einen 10-%-Uplift bei 2 % Baseline.
| Besucher pro Monat | Conversions pro Monat | Dauer eines Tests | Urteil |
|---|---|---|---|
| 2.000 | 40 | 78 Monate | Nicht testbar |
| 5.000 | 100 | 31 Monate | Nicht testbar |
| 10.000 | 200 | 16 Monate | Nicht testbar |
| 25.000 | 500 | 6 Monate | Grenzfall |
| 50.000 | 1.000 | 3 Monate | Testbar, langsam |
| 100.000 | 2.000 | 7 Wochen | Testbar |
156.078 nötige Besucher pro Test, geteilt durch den Monatstraffic. Ein Test, der ein halbes Jahr läuft, misst über Saison, Kampagnen und Angebotswechsel hinweg und wird dadurch zusätzlich unzuverlässig. Speero, die Agentur hinter CXL, lehnt deshalb Kunden unter 100.000 Besuchern im Monat öffentlich ab. Die Dauer für Ihre eigenen Zahlen rechnet der Regler auf unserer Seite zur Conversion-Optimierung durch; die Methodik steht im A/B-Testing-Guide.
Unter der Schwelle kaufen Sie kein Testing, sondern einen Neubau
Wenn Ihr Traffic für saubere Tests nicht reicht, ist die ehrliche Empfehlung nicht „weniger Testing“, sondern ein anderes Produkt: einen Umbau oder Neubau der entscheidenden Seiten, in einem Zug, auf Basis von Beobachtung statt Messung. Das kostet einmalig Geld statt monatlich, und es kommt schneller zu einem Ergebnis.
Der Grund ist die Mathematik von oben, rückwärts gelesen. Bei 5.000 Besuchen im Monat ist ein 10-%-Effekt nicht nachweisbar, ein 50-%-Effekt dagegen schon nach rund sechs Wochen. Kleine Änderungen sind bei wenig Traffic nicht messbar, große schon — und große Änderungen heißen in der Praxis neue Struktur, neues Angebot, neues Formular. Also ein Umbau.
Was Sie dafür bei uns zahlen: eine neue Website oder Landing Page ab 990 €, ein kompletter Sales Funnel ab 5.000 €. Wenn Sie wissen wollen, woran so ein Preis hängt, führt Sie unser Website-Kosten-Rechner in wenigen Fragen zu einer Spanne.
Was Sie von uns nicht bekommen
Wir nennen Ihnen vorab keine Uplift-Prozente. Kohavi schreibt nach zehntausenden Tests bei Airbnb, Booking, Amazon und Microsoft, er habe Größenordnungen wie „+337 %“ nie gesehen; realistisch seien 0,1–1 % nach viel Arbeit. Wer Ihnen eine Zahl verspricht, bevor die Arbeit gemacht ist, hat sie erfunden oder aus einem unterpowerten Test abgeleitet.
Woran der Preis tatsächlich hängt
Nicht an der Zahl der Seiten und nicht am Design. Fünf Dinge verschieben den Preis spürbar:
- Ob gemessen werden kann. Der größte Rechnungsposten klassischer CRO-Angebote ist das Testing selbst — Aufsetzen, Betreuen, Auswerten. Trägt Ihr Traffic das nicht, fällt dieser Block weg. Deshalb kostet die expertengeführte Betreuung weniger als das Experimentier-Programm.
- Wie viele Schritte Ihr Funnel hat. Eine Landing Page mit einem Formular ist in einem Durchgang analysiert. Ein Shop-Checkout mit Varianten, Versandoptionen und Gastbestellung nicht — die Arbeit liegt in der Zahl der Übergänge, nicht der Seiten.
- Wie gut Ihr Tracking ist. Sind Conversions nicht sauber erfasst, ist der erste Monat Messtechnik statt Optimierung. Das ist der häufigste verdeckte Kostenblock.
Was andere Anbieter verlangen
Die wenigen überprüfbaren Vergleichswerte liegen über unseren. loewenstark.com schreibt (Stand 2026): „Als CRO-Agentur bieten wir Ihnen für den Einstieg Pakete in einem monatlichen Leistungsumfang im Bereich zwischen 1.500–3.000 € an“ — und empfiehlt, fünf bis zehn Prozent des Online-Marketing-Budgets dafür einzuplanen. jdk.de nennt in seiner Übersicht „CRO Agentur Kosten“ (Stand September 2026) für klassische Agenturen Stundensätze von 150 bis 350 €, Setup-Gebühren von 5.000 bis 25.000 € und Monatspauschalen von 5.000 bis 30.000 €; das ist allerdings die Vergleichsrechnung eines Anbieters, der selbst erfolgsbasiert abrechnet, also mit Interesse an hohen Vergleichszahlen. In den USA nennt Speero (CXL) 10.000 $ im Monat und nimmt dafür nur Kunden ab rund 100.000 Besuchern an.
| Quelle | Veröffentlichter Preis | Was damit gemeint ist |
|---|---|---|
| Resultstars | 990 € Audit, ab 1.290 €/Monat | Audit einmalig, Betreuung monatlich kündbar; Testing-Programm separat 2.900 €/Monat. |
| loewenstark.com, 2026 | 1.500–3.000 €/Monat | Einstiegspakete, monatlicher Leistungsumfang. |
| jdk.de, September 2026 | 5.000–30.000 €/Monat, 150–350 €/Stunde | Retainer und Stundensätze klassischer Agenturen, laut einem erfolgsbasiert abrechnenden Wettbewerber. |
| speero.com | 10.000 $/Monat | Experimentier-Programm, nur ab rund 100.000 Besuchern im Monat. |
| elkeon.de, Juli 2026 | kein Preis | Beitrag mit „Kosten“ im Titel, ohne Betrag, Spanne oder Stundensatz. |
Stand der Prüfung: Oktober 2026. Direkt vergleichbar sind die Beträge nicht, weil hinter jedem ein anderer Leistungsumfang steckt — deshalb die dritte Spalte.
Was in den 1.290 € im Monat enthalten ist
Zwei bis drei umgesetzte Verbesserungen pro Monat, nicht zwei bis drei Empfehlungen. Dazu Nutzertests mit Menschen aus Ihrer Zielgruppe, Copy-, Formular- und Ladezeit-Arbeit, KPI-Beobachtung nach jedem Rollout, Monatsreport und Strategie-Call — umgesetzt auf der Live-Seite, nicht in einem Konzept-PDF.
Nicht enthalten: ein Testprogramm mit statistischer Auswertung — das ist das Experimentier-Programm für 2.900 € und setzt den Traffic aus der Tabelle oben voraus. Ebenfalls nicht enthalten: Werbebudget und der Betrieb der Seite, den wir separat für 39 € im Monat bündeln.
Wann sich Conversion-Optimierung bei Ihnen nicht lohnt
In drei Fällen sollten Sie dieses Geld anders ausgeben, und wir sagen es Ihnen im Audit auch dann, wenn es uns einen Auftrag kostet.
- Zu wenig Traffic für irgendeine Aussage. Bei einigen hundert Besuchern im Monat gibt es nichts zu optimieren, sondern etwas zu beschaffen: Reichweite. Erst der Kanal, dann die Seite — für Shops oft bezahlte Reichweite ab 590 € Betreuung im Monat.
- Das Problem liegt nicht auf der Seite. Wenn Anfragen kommen und niemand sie zurückruft, ist das kein Conversion-Problem. Eine Seite kann ein schwaches Angebot deutlicher machen, aber nicht ersetzen.
- Die Seite ist technisch am Ende. Wenn jede Änderung drei Tage dauert und zwei neue Fehler erzeugt, ist monatliche Optimierung die teuerste Variante. Dann ist ein Neubau billiger.
„Bei Ihnen lohnt sich Conversion-Arbeit gerade nicht“ ist ein legitimes Auditergebnis. Steht es am Ende, war das Audit trotzdem die günstigste Entscheidung des Jahres — es hat zwölf Monate Betreuung gespart.
Woher die Zahlen stammen
- Stichprobengrößen — Evan Miller, Sample Size Calculator, gegengerechnet mit Kohavis Faustformel (Abweichung unter 0,5 %).
- Faustformel 16 · σ² / δ² sowie „0,1–1 % nach viel Arbeit“ — Kohavi & Thomke, Harvard Business Review 2017; Kohavi et al., KDD 2013.
- Die Grenze von 100.000 Besuchern im Monat und der Monatspreis von 10.000 $ — Speero (CXL).
- Agenturpreise im deutschsprachigen Raum — veröffentlichte Angaben von loewenstark.com (1.500–3.000 € pro Monat im Einstieg, Stand 2026) und jdk.de („CRO Agentur Kosten“, Stand September 2026).
- Seiten mit „Kosten“ im Titel und ohne Preisangabe — elkeon.de, „Wann lohnt sich eine Conversion-Optimierung-Agentur? Ablauf & Kosten“ (8. Juli 2026), und die Conversion-Seiten von davidkeiser.de; eigene Durchsicht von zwölf deutschsprachigen Seiten im Oktober 2026.
- Resultstars-Preise — die Leistungsseiten dieser Website, Stand 2026.

